Borussia Dortmund: Auf einem guten Weg

Borussia Dortmund könne den Trainerwechsel von Tuchel nach Bosz nicht richtig verarbeiten, die Unruhe um den Dembele-Transfer und ein völlig neues Spielsystem für die Mannschaft, könne diese verunsichern, wurden in der vergangenen Woche ad absurdum geführt.

Borussia Dortmund ist auf einem guten Weg und wahrscheinlich auch in eine gute Bundesliga-Spielzeit. Heute Abend wird sich in etwa sagen lassen, ob es auch eine gute Champions-League-Saison werden kann. Lassen wir uns bei der Gruppenauslosung in Nyon überraschen.

Eines ist aber in jedem Fall klar. Die einizige, wirklich noch offene, Baustelle ist das Theater um Ousmane Dembele, der immer noch die Arbeit verweigert und von dem ungewiss ist, ob er in den Mannschaftkader des BVB zurückkehren kann. Watzke und Zorc setzen dafür voraus, dass sich Dembele höchst offiziell für sein Verhalten entschuldigt.

Schon interessant, wer sich in die Dembele-Diskussion so einmischt: Effenberg, Mattäus, Gotschalk, Löw und viele andere mehr. Jeder hat zu der Causa natürlich eine andere, bessere Meinung. Alle Äußerungen insgesamt sin wohl eher für den Müll, als dass Watzke und Zorc damit etwas anfangen könnten. Und der Sache hilfreich sind sie auch nicht.

Dass die Borussia trotz allem in Wolfsburg ein tolles Spiel gezeigt hat und sich Christian Pulisic als mehr als ein Dembele-Ersatz gezeigt hat, sollte niemandem verborgen geblieben sein.

Dass das neue Konzept von Trainer Peter Bosz von der Mannschaft verinnerlich wurde, war auch deutlich erkennbar. Dass es noch am Feinschliff fehlt, ist nicht tragisch, das wird schon.

Trainerwechsel und Spielkonzept sind also keine Feigenblätter mehr, sondern machen die Mannschaft stark. Sie hat sich verdient, dass alle BVB-Freunde gegen Hertha BSC hinter ihrer Mannschaft stehen und das Westfalenstadion erbeben lassen.

Wäre da noch etwas mehr als eine Randnotiz: Am 22. August ist mit Peter „Erbse“ Erdmann ein Fan-Urgestein von uns gegangen, das die Fan-Kultur beim BVB entscheidend mitgestaltet hat. Er hat vielen Jahren Höhen und Tiefen sowohl persönlich als auch mit dem BVB durchlebt. Er war ein echter Borusse! Behaltet ihn im Herzen!

 

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