Borussia Dortmund: Unfair!

Borussia Dortmund ist optimal in die Bundesligasaison gestartet, sieht man vom Punkteverlust in Freiburg und der sicher unnötigen Niederlage gegen die §Roten Bullen“ einmal ab. In der Champions League wirkte die Borussia eher formschwach. Gegner, die sich auf das aufwändige Spiel des BVB einlassen, haben sie teilweise mit den eigenen Waffen geschlagen.

Ergebnis: Ein Shitstorm erster guter ergießt sich über die Mannschaft uns insbesondere über Roman Bürki, den Torhüter. Wären es Bayern oder Leipzig-Fans, die sich hämisch als Kritiker entpuppten, wäre das eher normal. In diesem Fall aber fallen eine Reihe von BVB-Fans u.a. im Netzwerk Twitter über die Mannschaft und Bürki her, als gäbe es pro geschriebenem Buchstaben eine Prämie.

Da geht die Kritik dann auch schon ein ums andere Mal unter die Gürtellinie. Gut, dass Michael Zorc und Trainer Peter Bosz sich da eindeutig positioniert haben und den Spielern den Rücken stärken. Dies vor allem pro Torhüter Roman Bürki, der dem BVB schon so manche Führung durch Glanztaten gerettet hat und nuneinmal eine etwas schwächere Phase durchmacht. Ganz richtig, wer da sagt: Wenn du als Torwart patzt bist du der Arsch – wenn du als Spieler patzt, fällt es meist erst auf, wenn auch der Torhüter patzt.

So kraß der Fehler von Bürki in Nikosia auch gewesen sein mag, nach dem nächsten gehalteten Strafstoß ist wieder Hosianna-Stimmung angesagt. Manchmal frage ich mich wirklich, was so in den Köpfen der Fans vor sich geht, wenn sie auf Twitter oder Facebook in die Tasten greifen. Dass die Mannschaft auch von einer Verletzungsmisere heimgesucht wird, scheint bei einigen in arge Vergessenheit geraten zu sein.

Der Fußball unterliegt nun mal gewissen Zyklen, genau wie die Leistung eines jeden Spielers. Daran sollte sich der Supporter gewöhnt haben. Da muss nicht sofort sehr unfair in die Häme-Kiste gegriffen werden, so wie es in letzter Zeit auch in Richtung Sebastian Rode oder Andre Schürrle abgegangen ist, die verletzt sind und sehnsüchtig auf ein Comeback warten.

Der BVB wird bald seine kleine Krise überwunden haben. Gut, die Champions-League ist bis dann Vergangenheit. aber auch damit muss der Fan umgehen können. International geht es dann in der Europa-League weiter (hoffentlich!). Die Namen der Gegner sind nicht mehr ganz so glanzvoll, aber immer noch gut genug für spannende Spiele.

Das einzige, was dann nicht mehr so schön ist, ist die Tatsache, dass der BVB dann mehr Sonttags- ja eventuell auch Montagsspiele spielen muss. Die fersehabdeckung dieser Spiele ist mangelhaft und mit Zusatzkosten verbunden. Die Kehrseite detr Medaille.

Richtige BVB-Fans stehen voll und ganz hinter der Mannschaft – in guten wie in schlechten  Zeiten!

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