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Dembele: Geldgier kommt bei BVB-Fans gar nicht gut an.

Seit Neymars Deal nach Paris ist die Fußball-Welt nicht mehr in Ordnung. Die Franzosen zahlten den vertraglich für eine Ausstiegsklausen vorgesehenen Betrag von 222 Millionen Euro. Dies geschah auf Umwegen über Sponsoren-Scheichs und Neymar selbst.

Dass dieser Wechsel einmal Bedeutung für Borussia Dortmund haben würde, daran hätte beim BVB lange Zeit niemand gedacht. Bis der Finanz-Krösus FC Barcelona auf die Idee kam, dass Ousmane Dembele ein guter Neymar-Ersatz sein könnte. Und da das Geschäft mit dem Liverpooler Cautinho nicht klappte, wandte man sich in Richtung Dortmund.

Da war der Preis für Dembele allerdings schon weit über die 100 Millionen-Grenze gestiegen, wozu Barca nicht bereit war den Betrag zu bieten.

Dass Dembele seitens der Barca mit Supergehältern der Kopf verdreht wurde, ist klar. Barcelona ist bereit für einen Spieler, der spielerisch noch keineswegs als fertig zu bezeichnen ist, einen hohen Betrag zu zahlen. Dembele ist aber auch menschlich und chrakterlich noch keineswegs erwachsen.

Er muss noch sehr viel lernen, um im Leben einmal wirklich durchzukommen. Dem BVB bot er nur die kalte Schulter, erschien nicht zum Training und verweigert den Kontakt zum Verein. Das ist eine erbärmliche Reaktion darauf, dass die Borussia, sehr wohl berechtigt, eine hohe Ablöse fordert.

Mit dieser Aktion ist Dembele allerdings auch für den BVB „verbrannt“. Wer sich in solcher Art und Weise seinen Vertragspflichten entzieht, kann normalerweise nicht mehr in die Mannschaft zurückkehren. Die Suspendierung des Spielers ist eine mehr als notwendige Reaktion des Vereins. Sollte Dembele allen Unkenrufen zum Trotz doch noch einmal im Westfalenstadion auflaufen, kann er sich auf den Protest der Fans freuen. Bei denen ist nämlich alles geil, nur keine Geldgier! Da ist er nun durch!

Der BVB sollte, wenn kein besseres Angebot aus Spanien kommt, den Spieler halten, aber ihn für ein Jahr zum Nachdenken auf die Tribüne setzen. Die neuesten Rauchzeichen aus Barcelona scheinen allerdings nun doch noch ein für den BVB befriedigendes Angebot zu senden. Warten wir es ab. Die BVB-Führung jedenfalls hat bisher in dieser Causa alles richtig gemacht.